Gedankenspiele.log.ag    
Alles...



...aus dem Herzen...





Verfasst am 16.02.2004 10:36:05 Uhr
Zeit
...schafft Wege und Möglichkeiten und ein Zulassen dessen, was man nie für möglich hielt.
Kommentar abgeben Kommentare anschauen (4)


Verfasst am 13.02.2004 16:27:47 Uhr
Das Phänomen der leeren Flasche
Warum bin ich erst besoffen, wenn ich die Flasche ausgetrunken habe? Warum noch nicht, bevor ich die letzten zwei Schlucke gemacht habe? Und warum ist die zweite Flasche immer schneller leer als die erste und die dritte schneller als die zweite? Warum fallen mir immer so viele Sachen ein, die unbedingt unaufschiebbar zu erledigen wären, wenn ich mich eigentlich hinsetzen müsste, um zu lernen? Warum kocht der Milchtopf gerade dann über, wenn ich nicht hinschaue? Und Warum klingelt das Telefon nicht, obwohl ich schon seit zwei Stunden daneben sitze und auf einen Anruf meines Angebeteten warte? Warum kommt der Regen gerade dann, wenn ich wegen schönen Sonnenscheins keine Jacke mitgenommen habe? Warum habe ich mich schon so oft zur falschen Zeit in den falschen verliebt? Warum besaufe ich mit Tequilla oder Wodka, obwohl mir Tequilla und Wodka gar nicht wirklich schmecken? Warum besaufe ich mich überhaupt, wenn ich danach die Nacht über der Klomuschel verbringe? Warum fällt es einem oft so schwer und wovor haben wir Angst, dem Menschen, den man liebt, "Ich liebe Dich" zu sagen? Und warum klingelt das Telefon immer noch nicht, obwohl ich es jetzt schon seit zweieinhalb Stunden bewache? Wieso kann ich nie weinen, wenn mir danach ist? Und wieso heule ich immer dann los, wenn ich es am wenigsten gebrauchen kann? Warum fallen mir immer erst nach wichtigen Prüfungen die richtigen Antworten ein? Wieso müssen immer erst Millionen von Leuten sterben, damit wir merken, dass ein Krieg niemandem etwas bringt? Und wieso merken wir uns das nicht? Warum haben die nettesten Leute immer Minderwertigkeitskomplexe und die arroganten Arschlöcher strotzen nur so vor Selbstbewusstsein? Warum sitze ich hier am Computer und schreib das alles auf, statt mich dem Leben und meinen Freunden zu widmen, oder am See zu liegen? Warum soll unser Gott ein guter sein, nur weil er den Menschen erschaffen hat? Warum legt sich meine Katze immer auf die Wäsche, die ich gerade frisch gewaschen habe? Warum kann ich nicht soviel essen wie ich will, während andere niemals Kalorien zählen müssen und immer dünn sind und bleiben? Warum glaubt jeder Staat, dass seine Atomkraftwerke wirklich sicher wären? Wieso glauben wir alle, unser Lebensglück hinge von ein paar Fetzen bedruckten Geldpapiers ab? Warum glauben alle, sie wären alternativ, nur weil sie mit der Masse rennen, die gegen die Masse rennt? Warum habe ich nicht den Mut, mich mehr zu behaupten und meine Interessen mehr durchzusetzen? Warum ist es meist der oder die Falsche, wenn das Telefon endlich mal klingelt? Wieso schaffe ich es nicht immer, meine Gefühle in passende Worte zu fassen? Wieso bin ich groß und du klein? Warum kann ich mich mit der Relativitätstheorie auseinandersetzen und ein Schimpanse nicht? Und warum halte ich mich deshalb für klüger? Warum halte ich es für wichtig, mich zu bilden, wenn ich in spätestens 70 Jahren sowieso Humus bin? Warum trauern wir um Tote und freuen uns nicht über die Lebenden? Warum muß ich für euch alle eine Maske aufsetzen, damit ihr mich akzeptiert, wo ihr doch genauso eure Maske haßt? Wieso zerstöre ich mich schrittweise mit Arbeit und Stress selbst, wenn ich mich selbst als Optimisten deklariere? Warum lacht ihr, wenn ich euch zum Weinen bringen will? Warum sind hinter der nächsten Düne wieder nur Dünen? Warum glauben wir immer noch, dass Computer etwas Gigantisches sind, obwohl wir schon mit der Erforschung unseres Gehirns begonnen haben? Und warum, verdammt noch mal, kann Liebe nicht etwas Unkompliziertes sein? Warum?
Ich weiß nicht warum. Und ich glaube, ich will es gar nicht wissen!


Kommentar abgeben Kommentare anschauen (2)


Verfasst am 11.02.2004 14:30:29 Uhr
Ohne Gefühl - ohne Blut - ohne Leben
In der letzten Nacht lag ich wieder wach, hab nachgedacht und konnte nicht einschlafen. Was wäre, wenn wir keine Gefühle hätten, kein Blut mehr in den Adern, und wenn das, was wir Leben nennen nicht mehr existieren würde. Alle Menschen würden wie leere Hüllen, vielleicht sogar wie Roboter durch die Welt laufen. Vieles wäre dann sicherlich leichter; es gäbe keine verletzten Gefühle mehr, keinen durch Blut sichtbar werdenden Schmerz. Die Welt würde ihre Farben verlieren, aber wäre das wirklich so schlimm? Wer definiert denn, was Leben bedeutet? Heißt leben nicht einfach, so zu sein wie man ist, so sein zu dürfen? Wenn ja, dann würde das bedeuten, dass wir alle schon längst nicht mehr leben, denn wenn wir ehrlich sind, sind wird doch nie wir selber, wissen schon gar nicht mehr wer wir überhaupt sind. Es interessiert auch niemanden, Hauptsache man ist immer und in jeder Situation angepasst, egal, wie man sich wirklich fühlt. Menschen die anders sind, die nicht das Glück haben sich so anpassen zu können, werden verachtet. An diesen Menschen gehen wir tagtäglich vorbei und rümpfen noch die Nase, wenn sie uns zu nahe kommen. Mit welchem Recht werden diese Menschen so behandelt? Sie brauchen unsere Hilfe, aber heute denkt doch immer nur jeder an sich, helfen ist out. Ich will nicht mehr länger wegsehen; was ist auch schon dabei einem „Penner“ (leider werden arme Menschen ohne Obdach so genannt) ein paar Euro zu geben, damit er sich etwas zu essen kaufen kann? Wem tun denn ein paar Euro schon weh? Leider ist aber niemand bereit dazu. Vielleicht sollte man einen solchen Menschen einfach mal ansprechen, ihn nach seiner Lebensgeschichte fragen. Wäre es nicht mal interessant zu wissen, was hinter diesem Menschen steckt, warum er so geworden ist? Wie war z.B. die Kindheit dieses alten verbitterten Mannes, der dir in der Straßenbahn gegenüber sitzt? Was hat er schon alles erlebt, wie ist sein Leben verlaufen? Warum liegt ein junger Mann auf der Straße, hat keine Obdach und ist von Drogen benebelt? Wie konnte es soweit kommen? Wir sollten alle mal darüber nachdenken, dass es uns genauso schnell dreckig gehen kann, wie jedem anderen Menschen. Wollen wir dann nicht auch, dass sich jemand für uns interessiert? Vielleicht sollten wir alle mal darüber nachdenken, denn leider sind wir Menschen und keine Maschinen; in uns fließt Blut, wir haben Gefühle...wir leben. Mit dieser Gewissheit müssen wir leben, auch damit, dass wir alle zu feige sind, die Lebensgeschichten anderer Menschen zu hinterfragen; mich eingeschlossen!!! Denn Abwertung anderer ist soviel leichter und bequemer, als sich mit den Gefühlen anderer, und oftmals auch mit seinen eigenen auseinander zu setzen.(by Kora)


Kommentar abgeben Kommentare anschauen (3)


Verfasst am 04.02.2004 08:51:33 Uhr
Manchmal hält man freiwillig inne
- und merkt, zur Ruhe gekommen, wie hektisch man sich in das Leben einließ. Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, eine Kapsel der Ruhe, des Schweigens, der Stille und der Einsamkeit um sich aufzubauen. Nur so kann man die Stimme der Natur vernehmen und die Gedanken seines Herzens denken...
Kommentar abgeben Kommentare anschauen (0)


Verfasst am 03.02.2004 19:00:28 Uhr
Der Rechtschreibtest....
...ist ja nicht so toll ausgefallen.
Es gibt noch mehr so "Experten" wie mich Wie tröstlich!

An dieser Stelle mal ein Dankeschön für's Kommentieren.

Und hier mal ein paar nette Weisheiten dazu. ( Nicht immer so ernst zu nehmen ;o)

Christine Busta
»Morgen werde ich mich ändern,
gestern wollte ich es heute schon.«


Dieter Hildebrandt
»Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung.«


Lynn O´Brien
»Wie Fingerabdrücke und Stimmen sind die Lernstile der Menschen unterschiedlich. Sie bestimmen, wie Schüler an eine Aufgabe herangehen und sich an eine Information erinnern. Diese Lernstile erklären auch, was sie bei einem Test wissen.«


Mark Twain
»Bildung besteht hauptsächlich aus dem,
was wir verlernt haben.«


Immanuel Kant
»Der Himmel hat dem Menschen als Gegengabe
für die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben:
die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.«


Albert Einstein
»Es gibt nur zwei Wege, das Leben zu leben: alles selbstverständlich zu nehmen oder die Welt als Wunder zu betrachten.«


Thomas A. Edison
»Wenn wir alles täten, wozu wir imstande sind, würden wir uns wahrscheinlich in Erstaunen versetzen.«


Francois de La Rochefoucauld
»Wer stark genug ist, seine Schwächen zuzugeben,
wird recht gut mit ihnen leben können.«




Kommentar abgeben Kommentare anschauen (0)


Aktuellste Weblogs
drpagel.log.ag
habmichlieb.log.ag
Hildegard.log.ag
altadler.log.ag
help4dsl.log.ag
Insu.log.ag
LOVE55.log.ag
thostein.log.ag
Yvonneschalom.log....
Sprinter20.log.ag
Mehr Weblogs...

 Einträge suchen:
<Januar 2012>
SoMoDiMiDoFrSa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Meine Lieblingslinks
http://www.freenet.de
http://www.justbeman.de
http://singles.freenet.de
http://www.ododo.de

Meine Lieblings-Weblogs
http://woelfin.log.ag
http://machtin.log.ag

Weblog Forum
Hier klicken ...

News

Adminbereich | Diese Seite bookmarken | Weitersagen